Die Wahlen im Europaparlament 2019 – eine Zusammenarbeit zwischen dem DGAP und dem Institut der Freiheit

Patryk Szostak

                                                                                                  Das polnische Team in Berlin.

 

 

Am 13. September fand im Hauptgebäude des DGAPs eine Debatte über die Europaparlamentswahlen 2019 statt. Die Hauptdiskutanten auf deutscher Seite waren  Nicolas von Ondarza (Head of Research Division im SWP) und Milan Nic (Senior Fellow Robert Bosch Center for Central and Eastern Europe). Das Institut der Freiheit hingegen wurde repräsentiert durch Prof. Marek Cichocki (Research Director, Natolin European Center) und (Konrad Popławski – Senior Researcher, Centre for Eastern Studies).

 

Obwohl das Thema der nächstjährigen Europaparlamentswahlen auf den ersten Blick etwas spekulativ und trocken daherkommt, hat es doch letzten Endes sehr interessante Eindrücke offenbart. Entgegen der weit verbreiteten Annahme, im nächsten Europaparlament würden vor allem euroskeptische Vertreter an Fahrt gewinnen, werden letztere zwar stärker vertreten sein, aber zugleich auch Verluste hinnehmen müssen aufgrund des Brexits. Insbesondere die ECR dürfte vor einer schwierigen Situation stehen. Die EPP musste zuletzt im „Orban-Vorum“ herbe Divisionen innerhalb der Fraktion in Kauf nehmen und gepaart mit dem brexitbedingten Wegfall einiger ihrer Vertreter, dürfte dies die Fraktion vor  neue Herausforderungen im nächsten Parlament stellen. Spannend gestalten sich die Perspektiven der ALDA – sie dürfte einige dieser verloren gehenden Stimmen auffangen, die europaweite Krise der Sozialdemokratie ausnutzen und möglicherweise am stärksten von den aktuellen Tendenzen profitieren.

 

Prof. Marek Cichocki schlug daraufhin eine ideenpolitische Deutung dieser Veränderungen auf Parteiebene vor. Zwei neue Populismen würden gerade heranwachsen, die eine eher nationalistischer Natur (Orban, Italiens Regierung, AFD etc.) die andere beruht auf proeuropäischen zwar, aber dennoch weiterhin auch hier dezidiert antielitären Instinkten. Diese Richtung entspricht z.B. den Ansätzen Macrons und in Spanien Ciudadanos.

Patryk Szostak

Projektleiter Polnisch-Deutsche Beziehungen

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